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	<title>hainkind &#187; Drums Of Death</title>
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	<description>der hain ist überall</description>
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		<title>Peaches &amp; Sweet Machine &#8211; 09.05.09 &#8211; Astra</title>
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		<pubDate>Sun, 10 May 2009 17:07:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>das hainkind</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Astra]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Ich gebe zu, dass ich mit einigen Vorurteilen zur Show von <strong>Peaches</strong> feat. <strong>sweet machine</strong> ins <strong>Astra</strong> gegangen bin. Immerhin ist mein vorrangiger Musikgeschmack in der großen Welt des Rock &#8230; <a href="http://www.hainkind.de/konzerte/peaches-sweet-machine-090509-astra.html" class="read_more">mehr lesen...</a></p>]]></description>
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<p>Ich gebe zu, dass ich mit einigen Vorurteilen zur Show von <strong>Peaches</strong> feat. <strong>sweet machine</strong> ins <strong>Astra</strong> gegangen bin. Immerhin ist mein vorrangiger Musikgeschmack in der großen Welt des Rock zu Hause. Durch einen lieben Kontakt zu sweet machine kam ich auf die Gästeliste und habe mir daher das ganze Spektakel inklusive Vorbands angesehen.</p>
<p><div id="attachment_985" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.hainkind.de/wp-content/uploads/hainkind/peaches.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-985" title="peaches" src="http://www.hainkind.de/wp-content/uploads/hainkind/peaches-150x150.jpg" alt="peaches" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Ian Wilson</p></div>
<p>Das Astra ist in der Revaler Str. 99 in Berlin Friedrichshain. Die Location hat ist ein wirklich großer Laden. Man ahnt es nicht, wenn man sich von außen das alte Lagergebäude anschaut, aber ich denke es passen knapp 1000 Leute in den Konzertraum. Gleich am Eingangsbereich sind Garderobe und Merch aufgebaut. Noch im Eingangsbereich kann der durstige Gast sich das erste Bier gönnen. Da der Laden nun Astra heißt, ist es wohl kaum verwunderlich, dass es hier auch vorrangig Astra-Bier gibt. Geschmackstechnisch würde dieses Bier bei mir ein gutes Mittelmaß erreichen. Nicht der Knaller, aber auch nichts zum Stehen lassen. ;) Preistechnisch kann dieses Bier sowohl in einer 0,33l Flasche zu 2,80 € oder in einem 0,4l Glas frisch aus´m Faß für 3,00 € plus 0,50 € erworben werden. Da ich kein Fan von 0,33l Pocketbeer bin, war die Wahl klar.</p>
<p>Gleich neben dem Konzertraum befindet sich noch ein kleiner Raum mit einer weiteren Bar. Alles in allem ein schöner Laden, in den ich gern wieder komme.</p>
<p>Nachdem ich mir kurz den Backstage-Bereich angesehen und ein paar Leuten hallo gesagt habe, war auch Peaches anwesend. Die kleine Sängerin machte auf mich bereits vor der Show einen absolut bodenständigen und sympathischen Eindruck, ganz anders als das, was ich im Vorfeld in verschiedenen Youtube-Videos gesehen habe.</p>
<p>Pünktlich um 21 Uhr begann die erste Band:</p>
<h2>The World Provider</h2>
<p>Diese Band aus Montreal (Kanada) besteht aus lediglich 2 Bandmitgliedern, einem singenden Keyboard- und Gitarrenspieler und einer sich hin und wieder grazil auf der Bühne umher räkelnden Schlagzeugerin. Zugegeben als Opener ist es nicht leicht den Abend konzerttechnisch zu beginnen und mit knapp 50 Leuten bis dato im Raum wird das Einheizen auch nicht einfacher. Dennoch zogen die beiden ihre Show konsequent durch. Bei den teilweise eher unrhythmisch wirkenden Bewegungen des Sängers, der mich übrigens sehr an Jim Carrey erinnerte, wurde schnell klar, dass ihm ein Instrument besser steht, als die dezente Bekleidung durch ein Mikrofon.</p>
<p>&#8220;The worl provider&#8221; brachten auch eine einstudierte Bühnen-Show mit, in der sie in der Mitte ihres Sets die Kleidung abstreiften und in einem Latex-ähnlichen Outfit ihr Programm fortsetzten.</p>
<p>Diese Band ist für mich einfach Geschmackssache. Mehr als nett war es bei mir nicht. Mir fehlte die Ausgefeiltheit in den Songs oder zumindest irgend ein musikalischer Wiedererkennungswert. Die Stimme des Sänger hatte zwar sehr gelungene Ansätze, die in einigen Songs auch wirklich meine Aufmerksamkeit auf sich zogen, doch insgesamt war es etwas zu wenig.</p>
<p><a href="http://www.hainkind.de/konzerte/peaches-sweet-machine-090509-astra.html"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><strong>Wertung:</strong> 6/10 (inklusive Opener-Bonus und der langen Anreise)<br /> <strong>web:</strong> <a href="http://www.myspace.com/theworldprovider" rel="nofollow">http://www.myspace.com/theworldprovider</a></p>
<h2>Drums Of Death</h2>
<p><div id="attachment_986" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.hainkind.de/wp-content/uploads/hainkind/drumnsofdeath.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-986" title="drums of death" src="http://www.hainkind.de/wp-content/uploads/hainkind/drumnsofdeath-150x150.jpg" alt="drums of death" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Berto Garcia</p></div>
<p>Der zweite Akt des Abends wurde durch einen Solo-Künstler eingeleitet. Lediglich sein MacBook und ein Rack mit einem Mixer begleiteten ihn bei seinem Auftritt. Das Ganze wurde mit Gesang unterlegt. Klingt erstmal nicht so dolle &#8211; war es auch nicht. Drums Of Death haben einen Remix des neues Peaches-Songs &#8220;I Feel Cream&#8221; produziert und begleiten Peaches nun auf ihrer Europa-Tour. Die Maskierung des Künstlers war das Einzige, das ich wirklich gelungen fand. Was die gespielten Elektro-Beats allerdings mit Drums oder Death zu tun haben, wurde mir nicht recht klar. Das Publikum, das inzwischen auch zahlreicher vertreten war, nickte nun auch etwas mit. Vermutlich etwas vollkommen Außergewöhnliches für den Sänger, denn er rief zwischen den Songs immer wieder &#8220;Berlin you´re fucking crazy&#8221; in die Menschenmenge, die nun auf gut 500 Leute angestiegen war. Naja &#8211; crazy kenne ich anders.</p>
<p>Ich weiß nicht warum, aber das ganze Programm hätte er wohl auch mit GarageBand abhalten können und über den Mixer einzelne Spuren laut und leise ziehen können. Wieder ein Künstler, den man wohl lieben muss, oder auch nicht ;)</p>
<p>Der etwas übergewichtiger Sänger, dessen Bauch immer mal wieder im Takt der Beats mitwippte, gab sich aber dennoch ordentlich Mühe und begann auch einige Konzertbesucher zum Ende seiner Show mitzureißen. Was mir an ihm dennoch gefiel, war dass er wärend seiner Gesangseinlagen nicht hinter seinem Mixer blieb, sondern auf das Publikum zuging und die Nähe suchte. Dennoch nervte der längst ausgelutschte &#8220;Cher-Effekt&#8221; auf der Stimme.</p>
<p><a href="http://www.hainkind.de/konzerte/peaches-sweet-machine-090509-astra.html"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><strong>wertung:</strong> 4/10<br /> <strong>web:</strong> <a href="http://www.myspace.com/drumsofdeath4eva" rel="nofollow">http://www.myspace.com/drumsofdeath4eva</a></p>
<h2>Peaches feat. Sweet Machine</h2>
<p>Nachdem die beiden Vorbands nun ihr Programm gut über die Bühne gebracht haben, wühlte ich mich durch das nun sehr zahlreich vertretene Publikum zur nächsten Bar, um zuschauen was die Karte noch hergab. Stimmt, ich vergaß zu erwähnen, dass Longdrinks für 5,50 € plus 0,50 € Pfand zu erwerben waren.</p>
<p>Die Show war ausverkauft und das Astra meiner Meinung nach schon zu voll. Wirklich viel Luft zum Atmen war jetzt schon nicht da.</p>
<p>Die Show von Peaches begann gegen 22:15 Uhr und startete mit einem Intro der beliebten Fernseh-Serie &#8220;A-Team&#8221;. Es wurde also Zeit für mich, mich schnellstens wieder in Richtung Bühne zu bewegen. Auf der Bühne waren anfangs nur die kostümierten Bandmitglieder von sweet machine zu sehen. Was ich an dieser Stelle mal erwähnen muss, sweet machine ist eine berliner Band, die nun als Band von Peaches Europa und die Staaten unsicher macht. Glückwunsch von meiner Seite zu diesem Aufstieg!</p>
<p><div id="attachment_300" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.hainkind.de/wp-content/uploads/hainkind/peache-sweet-machine-1.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-300" title="Peaches feat. sweet machine" src="http://www.hainkind.de/wp-content/uploads/hainkind/peache-sweet-machine-1-150x150.jpg" alt="Copyright by littlegirllost and flickr" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Copyright by littlegirllost and flickr</p></div>
<p>Doch zurück zur Show &#8211; wer Peaches kennt, konnte erahnen was da auf einen zukommen mag. Peaches tauchte nach den ersten Takten des ersten Songs in einem rosafarbenen Umhang auf und legte auch gleich mächtig los. Bereits beim ersten Ton der Sängerin war klar, das diese Frau eine echte Bühnensau ist. Jeder Ton saß und durch ihre ganz eigene Art Songs ein Gesicht zugeben, wurde es schon rein musikalisch nicht langweilig. Saskia und Connor von sweet machine legten anfangs in dunklen Umhängen jeweils am keyboard los. Es war schon beeindruckend zu sehen, dass jemand nur die Hand heben braucht und der Saal dieses durch lautes Gekreische begrüßte.</p>
<p>Doch das war erst der Anfang &#8211; während der Show wurden seitens Peaches immer mehr ausgezogen, wieder angezogen und umgezogen. Man hätte hier auch gern eine Modenschau zur Musik hinterlegen können.</p>
<p>Diverse Requisiten kamen während der 90 minütigen Show zum Einsatz. So wurde beispielsweise ein grüner Laser, der an den Konzertsaal leuchtete zur visuellen Unterstützung des Beats gebraucht. Peaches unterbrach den Strach immer wieder im Takt durch das hineinhalten einer Hand. Eigentlich absolut simpel, aber ungeheuer effektiv.</p>
<p><div id="attachment_301" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.hainkind.de/wp-content/uploads/hainkind/peache-sweet-machine-2.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-301" title="Peaches feat. sweet machine" src="http://www.hainkind.de/wp-content/uploads/hainkind/peache-sweet-machine-2-150x150.jpg" alt="Copyright by littlgirllost and flickr" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Copyright by littlgirllost and flickr</p></div>
<p>Die Shows von Peaches stehen immer unter dem Motto &#8220;sex sells&#8221;. So war es klar, dass unter dem letzten Kleidungsstück ein fleischfarbenes Kostüm steckte. Und auch Saskia zeigte inzwischen Haut und tanzte mit Peaches auf der Bühne zu den rhythmischen Klängen eines Songs, bei dem ich mich nur noch an den Text erinnern kann &#8211; &#8220;shake your tits&#8221;. Ich kann mir gut vorstellen, dass einige Herren im Publikum da feuchte Augen bekamen.</p>
<p>Eine weitere Showeinlage waren Beamer-Effekte. Peaches breitete ihre Arme aus, die einen Umhang sichtbar machten. Ein Beamer ließ zum Song links und rechts zwei Köpfe erscheinen, die den Refrain mitsangen. Ein anderes Mal kam ein Stagehand auf die Bühne und hielt während eines Songs eine Art Laken neben Peaches. Auf dieses Laken wurde eine kleine Rapperin projeziert, die abwechselnd mit Peaches einen Song sang. Über die gesamten 90 Minuten hin stand ich wie gebannt da und wollte einfach nicht die nächste kleine Raffinesse verpassen.</p>
<p><div id="attachment_303" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.hainkind.de/wp-content/uploads/hainkind/peache-sweet-machine-4.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-303" title="Peaches feat. sweet machine" src="http://www.hainkind.de/wp-content/uploads/hainkind/peache-sweet-machine-4-150x150.jpg" alt="Copyright by littlegirllost and flickr" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Copyright by littlegirllost and flickr</p></div>
<p>Aktionen wie das Stagediven von Peaches und die Gesangseinlage von Connor, der mit einer Perrücke einheizte, sollen an der Stelle nicht unerwähnt bleiben. Sweet machine wirkte jeder Zeit gleichwertig und wie die feste Band der Sängerin.</p>
<p>Nach ca 60-70 Minuten verließen Peaches und sweet machine die Bühne. Das Publikum wollte das natürlich nicht einfach so hinnehmen und so begann auch wenig später die Zugabe. Im Vorfeld habe ich mir nur den aktuellen &#8220;I Feel Cream&#8221; angehört &#8211; er war die Einleitung in die Zugabe. Zum Schluss kroch dann noch eine junge Frau mit einer Gurke im Mund und einem Dolch in der Hand auf die Bühne &#8211; na gut, bis hier hin noch nicht spannend, aber als sie die Gurke in kleine Stücke hackte und sich den Dolch dann nach Art eines Schwertschluckers in den Mund steckte, musste ich doch kurz schlucken ;) &#8211; doch damit nicht genug &#8211; der Dolch wurde dann gegen eine Art Alu-Bügel ausgetauscht und die junge Frau verformte diesen durch Nicken des Kopfes &#8211; geniale Show. Peaches wurde während dessen in einem Sessel auf die Bühne getragen und sang, als wenn es keinen Morgen mehr geben würde.</p>
<p><div id="attachment_302" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.hainkind.de/wp-content/uploads/hainkind/peache-sweet-machine-3.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-302" title="Peaches feat. sweet machine" src="http://www.hainkind.de/wp-content/uploads/hainkind/peache-sweet-machine-3-150x150.jpg" alt="Copyright by littlgirllost and flickr" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Copyright by littlgirllost and flickr</p></div>
<p>Sweet machine spielte sehr tight und begleiteten Peaches, als ob sie nie etwas anderes gemacht hätten. Sowohl Keyboards, als auch Gitarre, Bass und Schlagzeug wurden von der Band mit Bravour, technisch einwandfrei gespielt. Ich persönlich hatte den Eindruck, dass die rockigen Nummern etwas besser beim Publikum ankamen &#8211; kann mich aber auch irren.</p>
<p>An Kritik war bei der Show nicht viel zu finden, lediglich die gebeamte Rapperin wurde etwas zu spät eingeschaltet und Connor schien in seinem Song mit Peaches eine Textpassage vergessen zu haben, aber wer hat das schon gemerkt ;)</p>
<p><a href="http://www.hainkind.de/konzerte/peaches-sweet-machine-090509-astra.html"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><strong>wertung:</strong> 9/10<br /> <strong>web:</strong> <a href="http://www.myspace.com/peaches" rel="nofollow">http://www.myspace.com/peaches</a><br /> <strong>web:</strong> <a href="http://www.myspace.com/sweetmachineband" rel="nofollow">http://www.myspace.com/sweetmachineband</a></p>
<h2>Mein Fazit:</h2>
<p>Ohne Peaches und sweet machine wäre es sicher ein eher langweiliger Abend geworden, doch so kann ich nur jedem, der die Möglichkeit hat paeches einmal zu sehen, sagen nutzt die Chance! Es macht absolut Spaß den kleinen Wirbelwind über die Bühne fegen zusehen und die gesamte Show visuell und musikalisch zu genießen.</p>
<p><strong>Location:</strong> Astra, Revaler Sr. 99, 10245 Berlin</p>
<p><strong>Getränke:</strong> 0,4l Astra vom Faß: 3,00 € plus 0,5 € Pfand,<br /> Longdrinks 5,50 plus 0,50 € Pfand<strong><br /> Toiletten:</strong> in Ordnug, da Personal da ist<br /> <strong>Eintrittspreis:</strong> 25,40 €<br /> <strong>Beginn:</strong> 21.00 Uhr</p>

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